Itamar Borochov Quartet

 

In der Jerusalem Post als „a rising star in today’s jazz music world“ beschrieben, bringt der Israeli Itamar Borochov seinen einzigartigen Sound überall dort mit hin, wo immer es ihn musikalisch hintreibt. Tief verwurzelt in der Tradition des Jazz sucht Itamar nach seinen persönlichen Wurzeln – eine Suche, die ihn zu einer stetig wachsenden Liebe der arabischen und pan-afrikanischen Musiktraditionen führte. Hieraus resultierten Kollaborationen mit dem großen jüdisch-marokkanischen Liturgiker Rabbi Haim Louk, Auftritte mit und Kompositionen für das New Jerusalem Orchestra und Aufnahmen mit dem israelischen Rockstar Dudu Tassa. Ein Füllhorn an Inspirationen für den im israelischen Jaffa aufgewachsenen Trompeter und Komponisten, einer Stadt, die selbst gleichzeitig muslimisch, jüdisch und christlich geprägt ist.

Borochov verliebte sich bereits als Teenager in den Jazz und verschrieb sich dessen Studium, ehe er 2006 nach New York zog, wo er die New School for Jazz and Contemporary Music besuchte und unter anderem bei Junior Mance, Charles Tolliver, Jimmy Owens und Cecil Bridgewater studierte. Schnell erlangte er internationale Beachtung als ein junger Innovator der zeitgenössischen Jazzszene und tritt weiterhin regelmäßig in den besten Clubs New York auf.

Bisher hatte Borochov die Ehre, mit so legendären Musikern wie Curtis Fuller, Candido Camero, Arnie Lawrence und Bobby Sanabria sowie zeitgenössischen Größen wie Aaron Goldberg, Greg Tardy und Omer Avital sowohl zu spielen als auch aufzunehmen. Neben dem weltweiten Touren mit seinem Itamar Borochov Quartet fungiert Borochov zusammen mit seinem Freund und musikalischen Partner Ravid Kahalani als Trompeter, Arrangeur und Co-Produzent der gefeierten Weltmusik Sensation Yemen Blues. Er bespielte bereits so namhafte Venues und Festivals wie das Lincoln Center (New York), dem Kennedy Center (Washington DC), Stummer Stage im Central Park (New York), Roskilde (Dänemark), Ethnoport Festival (Polen), Moskau Jazz Festival und viele mehr. Borochov spielte zudem Showcases auf der Babel Med, Womex, International Exposure und überzeugte zuletzt auch auf der Jazzahead! 2016.

Itamar Borochovs neues Album „Boomerang“ wurde im November 2015 in Paris fertiggestellt und in New York vom preisgekrönten Recording Engineer Brian Montgomery (Paul McCartney, Esperanza Spalding, Donald Fagen, Herbie Hancock) gemixt. Neben Borochov besteht das darauf zu hörende Quartett aus dem Pianisten Michael King, dem Bassisten Avri Borochov und dem Schlagzeuger Jay Sawyer.

„Borochovs lässige Crossover-Mentalität erinnert dabei an seine beiden Landsleute mit dem identischen Namen Avishai Cohen - an den erst kürzlich groß herausgekommenen Trompeter ebenso wie an den schon länger populären Bassisten. «Boomerang» ist ein herausragendes Album, das auf mancher Jazz-Bestenliste für 2016 auftauchen könnte.“ (Focus.de)

 

„Borochovs Album 'Boomerang' ist eine weitere Spielart, wie man den Jazz Amerikas mit anderen Kulturen zu einem gelungenen Klangkosmos verschmelzen kann - zeitgemäß und nach vorne blickend, feinsinnig, melodisch, gefühlvoll.“ (NDR)

 

„Hier ist ein Wanderer zwischen den Kulturen unterwegs, Strömungen aufzunehmen. Diese wandelt er in intensive Stimmungen und zeigt als Ergebnis feinsinnige, rhythmisch reiche wie melodisch fokussierte Musik.“ (Jazzthing)


Foto: Jean-Baptiste Millot