Heroes

 

Das bereits 1977 erschienene Stück „Heroes“ von David Bowie entstand in West-Berlin als Teil seiner Berlin-Trilogie. Bowies Song inspirierte Choreograf Guido Markowitz zu einer am Leben des Musikers orientierten Geschichte. Die Kunstfiguren Ziggi Stardust und Iggy Pop sind ebenso mit auf der Party zu Gast wie Bowies Exfrau und ein Schatten, der dem Protagonisten nicht von der Seite weicht. Der Abend ist eine Hommage an den im letzten Jahr verstorbenen, unvergesslichen Musiker und Künstler. Weitere Songs aus dem Werk David Bowies, die auch Musikrichtungen wie Jazz, Funk und HipHop streifen, werden in einer expressiven Choreografie vertanzt.

 

Pressestimmen

 

„Ihre Tänze sind mal verspielt kindlich, mal von problematischen Beziehungsmomenten bestimmt. Stets aber intensiv sinnlich und körperbetont, ohne anzügliche Bilder entstehen zu lassen. (…)
In Pforzheim gibt es also ein neues Ballett, das züngelt, glüht und funkelt. Mehr davon!“
(Die Deutsche Bühne, 8.2.2016)


„In den variantenreichen Pas de Deux scheinen die Liebespole wie aufgelöst und im Gegensatz zum klassischen Ballett wirken die Geschlechterrollen wie bei Bowie austauschbar. Liebende angesichts der Mauer und ein zeitgenössischer Tanz, der die Pole zwischen Individuum und restriktiver Gesellschaft reflektiert.“
(Leonberger Kreiszeitung, 13.2.2016)

 

Foto: Sabine Heymann