"Co-Starring" Junges Schauspielhaus Bochum

Schauspiel von Theo Fransz

 

Co wacht auf und alles ist anders. Überall wachsen Haare und Pickel sprießen wie riesige Mondkrater. Sein Körper scheint ihm nicht mehr zu gehören, nachdem die Pubertät wie ein Sturm über ihn hereinbricht. Co wirft sich in die Widersprüchlichkeiten seiner Gefühle und durchlebt dabei an einem Tag alles, wofür andere Jahre brauchen. Und dann trifft er auch noch die Liebe seines Lebens, die ihm zusätzlich alle Sinne raubt ...

 

Mit direkter Sprache und bewusster Überhöhung als ein modernes Roadmovie erzählt wirft „Co-Starring“ einen gleichermaßen schonungslosen wie humorvollen Blick auf die Welt der Pubertät.

 

Die Regie hält die Balance zwischen Überdreht und Innerlich, ohne dass je die Ernsthaftigkeit verloren ginge. Gut so, schließlich ist Pubertät kein Spaß. Aber so wie sie hier thematisiert wird, ist sie auch ein Theatervergnügen.
WAZ

 

Mit Tim-Fabian Hoffmann und Manuel Loos

Regie: Martina van Boxen

Ausstattung: Michael Habelitz

Musik: Manuel Loos

 

Bildrechte: Diana Küster