Jarry Singla & Eastern Flowers

» ...the fluid harmony of their compositions and arrangements are nothing short of symphonic ...«
(The Score Magazine, Mumbai)


Der deutsch-indische Pianist und Komponist Jarry Singla rief 2009 mit dem renommierten Perkussionisten Ramesh Shotham und dem Kontrabassisten Christian Ramond ein Ensemble ins Leben, das seiner Intention der musikalischen Interkulturalität vollkommen entspricht. In der Musik von Eastern Flowers mischen sich die südindischen Trommeln Tavil und Kanjira, der Tonkrug Ghatam, die Morsing (Maultrommel) und das indische Harmonium mit den »europäischen« Klängen von Kontrabass und Klavier.

 

Die Gruppe legte mit der CD »Mineralle« ein Album vor, auf dem die drei Künstler den Wurzeln ihrer indischen Herkunft nachspüren – und zugleich ihrem avantgardistischen Forscherdrang freien Lauf lassen. In ihrem dicht verwobenen, häufig intuitiv wirkenden Zusammenspiel beziehen sie Inspiration u. a. aus der hochenergetischen Musik für das Rohrblattinstrument »Nadaswaram«, aus der Trommelsprache »Konakol« und traditioneller Tempelmusik. Doch Eastern Flowers beschränkt sich nicht auf den indischen Subkontinent, sondern verarbeitet Einflüsse aus ukrainischer Folklore, marokkanischer Rhythmik, den Klangwelten des präparierten Klaviers und dem harmonischen Kosmos eines Olivier Messiaen. Das Trio spielte auf renommierten Festivals. Tourneen führten es nach Indien und Bolivien. Für November 2016 liegt eine Einladung zum Jazzfestival Buenos Aires vor. »The Mumbai Project« – die Erweiterung des Trios durch drei indische Gäste – gastierte 2014 in NRW.


Besetzung:
Jarry Singla – Klavier, indisches Harmonium,
Kompositionen, Arrangements
Christian Ramond – Kontrabass
Ramesh Shotham – Ghatam (Tonkrug),
Kanjira (kleine klassisch-südindische Rahmentrommel),
Cajatom (Rahmentrommelkombination),
Konakol (südindische Trommelsprache),
Tavil (südindische Tempelmusiktrommel),
Morsing (Maultrommel), Becken

 

Bildrechte: Jarry Singla