Sedaa

»Sedaa« bedeutet im Persischen »Stimme« und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar – bekannt durch die Gruppe Transmongolia – und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multi-Instrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

 

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

 

Sedaa ist, nach dem Gewinn des Musikwettbewerbs »Creole Nord« im Jahr 2013, Gewinner des Bundeswettbewerbs für Weltmusik Creole 2014. Aus 300 Bands deutschlandweit konnte sich die Gruppe auf dem Festival TTF-Rudolstadt den ersten Platz sichern. Daneben war Sedaa nominiert für den »22.Folkfrühling 2013« in Plauen und erhielt 2012 den Oberschwäbischen Kleinkunstpreis »Kupferle«.

 

Bildrechte: Harald Hoffmann